﻿{"id":280,"date":"2022-01-31T12:55:05","date_gmt":"2022-01-31T11:55:05","guid":{"rendered":"http:\/\/141.24.24.29\/wordpress\/?page_id=280"},"modified":"2022-02-08T11:23:27","modified_gmt":"2022-02-08T10:23:27","slug":"faqs","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.roreas.org\/?page_id=280","title":{"rendered":"FAQs"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"fragen-und-antworten-zum-roreas-forschungsstand\"><strong>Fragen und Antworten zum ROREAS-Forschungsstand<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"stand-22-10-14-1-9-01-2017-10-14\">Stand: 22.10.14 (1.-9.) \/ 01.2017 (10.-14.)<\/h5>\n\n\n\n<p><strong>1. Wurde der Roboter-Assistent bereits in der Praxis mit Betroffenen getestet? Wenn ja, wie haben diese reagiert? Wenn nicht, wann wird es voraussichtlich soweit sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>&nbsp;Im Projekt ROREAS (siehe auch <a href=\"\/\/\/home\/heike\/Webpraesenzen-2022\/Webprojekte-2022\/ROREAS-fuer-Upload\/roreas-projekt-HTtrack\/www.roreas.org\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.roreas.org<\/a>) werden zwei unterschiedliche Roboter genutzt. Gegenw\u00e4rtig wird noch die Forschungsplattform <a href=\"http:\/\/www.tu-ilmenau.de\/neurob\/research\/robots\/cora\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Cora<\/a>&nbsp; f\u00fcr erste Forschungsaufgaben genutzt, so lange bis der erste Prototyp eines im Rahmen von ROREAS speziell entwickelten Roboters&nbsp; zur Verf\u00fcgung steht. Dessen Hardware, Sensorik und Aktuatorik ist dann direkt an die Aufgaben in ROREAS angepasst. Die Entwicklung dieses Roboters erfolgt \u00fcber die Ilmenauer Firma MetraLabs GmbH, die Fertigstellung des ersten Prototypens ist f\u00fcr Ende 2014 geplant.<\/li><li>Erst mit diesem neuen Roboter sollen dann Funktions- und Nutzertests des gesamten Systems unter Einbindung von Patienten erfolgen.<\/li><li>Mit der Forschungsplattform Cora werden bereits jetzt schon, als Voraussetzung f\u00fcr diese Nutzertests, methodische Teilleistungen sowohl im Forschungslabor als auch in der Klinik untersucht, wie z.B. die autonome und sichere Navigation in der Klinik, die robuste Erkennung von Personen wie auch die Unterscheidung aktuellen Patienten von allen anderen erfassten Personen.<\/li><li>Cora begegnet w\u00e4hrend der Funktionstest in der Klinik nat\u00fcrlich auch h\u00e4ufig Patienten, die fast alle von der neuen Robotertechnik begeistert sind, viele Fragen haben und auch mal einzelne Funktionen von sich aus ausprobieren wollen, wie z.B.: Kann der wirklich hinter mir herfahren? Insgesamt steht der Gro\u00dfteil der Patienten, mit denen wir in der Klinik Kontakt hatten, einem solchen Roboter-Assistenten positiv gegen\u00fcber. Wie die Akzeptanz im tats\u00e4chlichen Einsatz sein wird, wird erst in den 2015 durchzuf\u00fchrenden Nutzertest&nbsp; ermittelt werden k\u00f6nnen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>2. Was genau ist die Aufgabe des Roboter-Assistenten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In ROREAS soll ein robotischer Reha-Assistent f\u00fcr das Lauf- und Orientierungstraining in der klinischen Schlaganfallnachsorge entwickelt werden, der das h\u00e4ufig noch ungenutzte Potenzial des Eigentrainings im Rahmen der Neurorehabilitation besser erschlie\u00dft. Als mobiler interaktiver Laufcoach soll er Schlaganfallpatienten bei Lauf\u00fcbungen in der Klinik begleiten, um so die Mobilit\u00e4t der Patienten und gleichzeitig auch deren r\u00e4umliches Orientierungsverm\u00f6gen zu trainieren. Dabei soll er die Durchf\u00fchrung der Lauf\u00fcbungen beobachten und das Training in auswertbarer Weise dokumentieren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>3. Wie muss ich mir den Einsatz konkret vorstellen? Wie sieht eine Therapiestunde mit &#8220;Cora&#8221; aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Prinzipiell bestehen zwei M\u00f6glichkeiten des Beginns einer Nutzung des Roboter-Assistenten. Entweder ist er als Trainingseinheit im Therapieplan eines Patienten vorgesehen oder der Patient selbst kann den Roboter selbst, zu einer von ihm gew\u00fcnschten Zeit, eben auch abends oder am Wochenende, zu sich an sein Zimmer, z.B. \u00fcber das Zimmertelefon rufen.<\/li><li>Die konkreten Abl\u00e4ufe einer Trainingseinheit werden gegenw\u00e4rtig noch durch die m&amp;i-Fachklinik Bad Liebenstein entwickelt.<\/li><li>In beiden F\u00e4llen beginnt das Training an der Zimmert\u00fcr des Patienten.<\/li><li>Zu Beginn des Trainings kann der Patient am Roboter dann einen vom Therapeuten patientenspezifisch vorgegebenen Weg ausw\u00e4hlen oder in einem alternativen eher explorierenden Trainingsmodus auch seinen Weg frei durch die Klinik w\u00e4hlen. Der Patient l\u00e4uft los und der Roboter folgt dem Patienten. Dabei wird durch den Roboter-Assistenten darauf geachtet, dass der Patient sich nicht verl\u00e4uft, und er weist den Patienten ggf. auf den richtigen Weg hin. Auf dem Weg wird der Patient auch auf m\u00f6gliche Ruhepunkte, z.B. Sitzgruppen, hingewiesen und an ausreichende Pausen erinnert. Dar\u00fcber hinaus wurden (bzw. werden noch) in der Klinik Orientierungspunkte ermittelt, deren Kenntnis wichtig f\u00fcr ein r\u00e4umliches Orientierungsverm\u00f6gen der Patienten sind. Beim gemeinsamen Ann\u00e4hern von Patient und Roboter-Assistent an eine solche Position wird der Patient auf diesen Orientierungspunkt hingewiesen und ggf. auch ein kleines Orientierungsstraining durchgef\u00fchrt.<\/li><li>Das Training endet wieder an der Zimmert\u00fcr des Patienten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>4. Wie klingt die Stimme des Roboter-Assistenten (ggf. vergleichbar mit der eines Navigationsger\u00e4tes)?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>&nbsp;Bislang wurde noch nicht entschieden, ob der Roboter-Assistent eine m\u00e4nnliche oder weibliche Stimme erhalten wird. Beide Stimmen sind prinzipiell m\u00f6glich, in einer gut verst\u00e4ndlichen Qualit\u00e4t, mit der von Navigationsger\u00e4ten vergleichbar.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>5. Wie reagiert&nbsp; &#8220;Cora&#8221;, wenn ein\/e Patient\/in&nbsp; Schwierigkeiten mit dem Training hat, evtl. sogar st\u00fcrzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Eine zu erwartende Schwierigkeit k\u00f6nnte z.B. sein, dass sich der Patient verl\u00e4uft. Der Roboter kennt sowohl jederzeit die gemeinsame Position im Geb\u00e4ude und kann auch den Patienten auf ein m\u00f6gliches falsches Abbiegen hinweisen.<\/li><li>Im ROREAS-Projekt direkt wird der Roboter-Assistent zun\u00e4chst nicht mit der F\u00e4higkeit der Erkennung von St\u00fcrzen ausgestattet werden. Untersuchungen zu dieser Thematik erfolgen durch unser Fachgebiet in parallel laufenden Projekten, wie z.B. SERROGA (SERvice-RObotik f\u00fcr die GesundheitsAssistenz, siehe auch <a href=\"http:\/\/www.serroga.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.serroga.de<\/a>).<\/li><li>Die Integration entsprechender Methoden in ROREAS k\u00f6nnte jedoch Inhalt von Folgeprojekten sein.<\/li><li>Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt der Roboter \u00fcber die M\u00f6glichkeit der Videotelefonie, so dass w\u00e4hrend einer Trainingseinheit entweder durch den Patienten selbst oder durch den Roboter auch Hilfe von den Schwestern angefordert werden kann.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>6. Ist grunds\u00e4tzlich jede\/r Schlaganfallpatient\/in f\u00fcr diese Therapieform geeignet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Dieser Aspekt wird aktuell noch durch die m&amp;i-Fachklinik Bad Liebenstein untersucht. Prinzipiell jedoch m\u00fcssen die Patienten erst von einem Therapeuten die Freigabe zum Gehen mit Rollator erhalten haben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>7. Ein Blick in die Zukunft: Wann werden wie viele Roboter-Assistenten wo im Einsatz sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Eine solche Aussage ist schwer absch\u00e4tzbar und bedarf auch der Auswertung der Ergebnisse des ROREAS-Projekts hinsichtlich seiner medizinischen Wirksamkeit, die vielleicht mit Ende des Projekts, Ende 2015, vorliegen werden.<\/li><li>Ebenso wichtig f\u00fcr das Gelingen des Projektes ist die Beteiligung der Barmer GEK in ROREAS als assoziierter Projektpartner. Die Barmer GEK wird das Projekt aus Patientensicht begleiten und Chancen und Risiken der \u00dcberf\u00fchrung des Projekts in die Praxis kritisch hinterfragen.<\/li><li>Prinzipielle Einsatzbereiche sind station\u00e4re Einrichtungen der Rehabilitation aber auch dar\u00fcber hinaus die Fortf\u00fchrung von Bewegungsprogrammen mit solchen Roboter-Assistenten im h\u00e4uslichen Umfeld. Einen solchen Einsatz untersuchen wir (TU Ilmenau, Fachgebiet Neuroinformatik &amp; Kognitive Robotik) auch im Rahmen des Projekts SERROGA (SERvice-RObotik f\u00fcr die GesundheitsAssistenz, siehe auch <a href=\"http:\/\/www.serroga.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.serroga.de<\/a>) in Zusammenarbeit mit Senioren der AWO Th\u00fcringen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>8. Zusammenfassend: Worin liegen aus Ihrer Sicht die konkreten Vorteile einer solchen Therapie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zur Beantwortung dieser Frage zitiere ich am besten CA Prof. Pfeiffer vom Projektpartner m&amp;i-Fachklinik Bad Liebenstein mit einem Ausschnitt aus dem Projektantrag:<br>\u201eAus neurorehabilitativer Sicht ist ein wichtiges Projektziel die Entwicklung roboterassistierter Eigen\u00fcbungsprogramme, bei denen robotertypische therapeutische Tugenden zum Tragen kommen k\u00f6nnen: gro\u00dfe Geduld, hohe \u00dcbungsintensit\u00e4t und saubere, motivierende Erfolgsprotokollierung. Besonders attraktiv ist der Robotereinsatz f\u00fcr Therapieziele, bei denen eine hohe Trainingsintensit\u00e4t nachgewiesen n\u00fctzlich, aber angesichts der knappen Personalressourcen im Routineeinsatz nicht durchf\u00fchrbar ist, so dass nur ein Eigentraining zielf\u00fchrend ist. Ziel ist hierbei der Nachweis der These, dass gehbehinderte Patienten, die den Reha-Assistenten im Eigentraining nutzen, deutlich h\u00e4ufiger selbst\u00e4ndig Geh\u00fcbungen machen, sobald aus therapeutischer Sicht ein sicheres Gehen mit Hilfsmittel ohne Kontakthilfe m\u00f6glich ist. Ein solches&nbsp; Eigentraining ist im Prinzip auch ohne Roboterunterst\u00fctzung m\u00f6glich, scheitert aber an \u00c4ngsten vor der Selbst\u00fcberforderung (\u201eKomme ich sicher wieder zur\u00fcck?\u201c \u201eKann ich das?\u201c, \u201eVerlaufe ich mich vielleicht im Geb\u00e4ude?\u201c).\u201c<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>9. Was antworten Sie Kritikern, die im Einsatz von Robotern eine Entmenschlichung der Medizin sehen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Roboter wird im Endeffekt ein weiteres Arbeitsmittel f\u00fcr die Therapeuten im Rehabilitationsprozess sein und soll helfen, die Qualit\u00e4t medizinischer Behandlungen weiter zu steigern.<\/li><li>Dabei soll mit ROREAS eine ganz neue und erg\u00e4nzende Therapieform entwickelt werden, die bestehende Behandlungen nicht abl\u00f6st, sondern vielmehr als zus\u00e4tzliche Leistung erg\u00e4nzt.<\/li><li>Wichtig ist, dass schon beim Design solcher Roboter ber\u00fccksichtigt wird, dass der Umgang mit dem Roboter f\u00fcr den Patienten einfach sein muss und eine Interaktion mit Spa\u00df macht, so dass der Patient selbst den Vorteil der Nutzung eines solchen technischen Systems erleben kann.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>10. Seit einigen Jahren arbeiten Universit\u00e4ten und spezialisierte Unternehmen mit Hochdruck an Robotern, die in der (Alten-)Pflege zum Einsatz kommen sollen. Die Barmer begleitet Innovationen wie den Reha-Roboter \u201eRoreas\u201c, den die MetraLabs gemeinsam mit der TU Ilmenau entwickelt. Welchen Beitrag leisten Sie konkret, um das Projekt zielf\u00fchrend umzusetzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die BARMER begleitet das Projekt seit Beginn sehr eng und bringt in das Projekt die Perspektive der Versicherten einer gro\u00dfen, bundesweit pr\u00e4senten Krankenversicherung mit viel Erfahrung bei der Projektentwicklung mit ein. Denn unser Ziel ist es, wenn wir innovative Projekte unterst\u00fctzen, diese wenn m\u00f6glich auch in der Regelversorgung einzuf\u00fchren und die medizinische Versorgung voranzutreiben. Dazu sind wir auch mit weiteren Partnern im Gespr\u00e4ch. Ziel ist es, Reha-Roboter perspektivisch bundesweit in Reha-Kliniken einsetzen zu k\u00f6nnen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>11. Was verspricht sich die Barmer vom Einsatz dieses oder \u00e4hnlicher Roboter? Wie profitieren die Patienten davon?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In bestimmten Bereichen birgt die Robotik gro\u00dfes Potenzial. Weil beispielsweise Schlaganf\u00e4lle einer langwierigen und aufw\u00e4ndigen Reha bed\u00fcrfen, unterst\u00fctzt die BARMER das Projekt ROREAS. Roreas kann die Reha nach einem Schlaganfall therapeutisch erg\u00e4nzen und entscheidend beschleunigen. Wir wollen, dass Patienten so schnell wie m\u00f6glich wieder zur\u00fcck in den Alltag finden. Wir begleiten Innovationen wie Roreas, damit sie bereits im Entwicklungsstadium am Bedarf der Patienten ausgerichtet werden und schlie\u00dflich auch in der realen Versorgung ankommen. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>12. L\u00f6st der Einsatz von Robotern das Problem des Mangels an Pflegepersonal? W\u00fcrde die neue Technologie die Kassen entlasten? Roboter sind teuer.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>&nbsp;Roreas soll Therapeuten nicht \u00fcberfl\u00fcssig machen, sondern den Patienten beim Eigentraining helfen. Beispielsweise f\u00fchrt der Roboter Buch \u00fcber die kleinen Erfolge und kann das Tempo der Rehabilitation entsprechend steigern. Daf\u00fcr nimmt er sich immer die n\u00f6tige Zeit. Das ist in einem eng gestrickten Therapieplan ein gro\u00dfer Vorteil. Insofern dient der Roboter der Entlastung des Personals, kann es aber nicht ersetzen. Wenn dadurch die Reha beschleunigt wird, ist sowohl dem Patienten als auch seiner Krankenversicherung gedient. Dennoch ist kaum damit zu rechnen, dass Roboter in den n\u00e4chsten Jahren fl\u00e4chendeckend einsatzbereit sind \u2013 daf\u00fcr ist die Technologie noch nicht genug fortgeschritten. Es ist zudem analog zu der Entwicklung anderer Technologien damit zu rechnen, dass die Kosten mit der Zeit sinken. Ob und welche Leistungen dann in den gesetzlichen Regelleistungskatalog \u00fcbernommen werden, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>13. Ist es \u00fcberhaupt realistisch, dass das Gesundheitssystem den Einsatz der neuen Technologie in absehbarer Zeit gro\u00dffl\u00e4chig tragen kann?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Was hei\u00dft, in absehbarer Zeit? Bereits heute k\u00f6nnen sich laut einer aktuellen Forsa-Umfrage 83 Prozent aller Deutschen vorstellen, im Alter einen Service-Roboter zu nutzen. Drei von vier Befragten sind \u00fcberzeugt, dass Roboter eine wichtige Rolle in der Pflege \u00fcbernehmen werden. Dies wird sicherlich nicht von heute auf morgen geschehen. Doch die Digitalisierung und der technologische Fortschritt werden perspektivisch in alle Lebensbereiche vordringen.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>14. Gibt es bereits Roboter-Leistungen in der Pflege oder der Reha, die die Krankenkasse \u00fcbernimmt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Roboter sind derzeit kein anerkanntes Hilfsmittel in der Pflege (station\u00e4r), so dass es keine Finanzierungsgrundlage f\u00fcr die GKV gibt.&nbsp;<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fragen und Antworten zum ROREAS-Forschungsstand Stand: 22.10.14 (1.-9.) \/ 01.2017 (10.-14.) 1. Wurde der Roboter-Assistent bereits in der Praxis mit Betroffenen getestet? Wenn ja, wie haben diese reagiert? Wenn nicht, wann wird es voraussichtlich soweit sein? &nbsp;Im Projekt ROREAS (siehe auch www.roreas.org) werden zwei unterschiedliche Roboter genutzt. 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